Hans Hermsen

Eine Rückschau

Hans Hermsen — Menschen begleiten – im Enzkreis (Maulbronn, Knittlingen-Hohenklingen)

Achtzig Jahre alt. Was meine Jahre verbindet, ist das Begleiten von Menschen: 37 Jahre am Oberstufen-Kolleg, von 1974 bis 2011. Heute begleite ich ein Kind durch den Schulalltag, singe Tenor im Chor und arbeite in vier Vereinen mit.

Auch die Musik gehört dazu. Ich singe Lieder von Reinhard Mey, Dieter Süverkrüp, Franz Josef Degenhardt, Hannes Wader, Zupfgeigenhansel u. v. mehr (auch Beary Tunes) – selbst, zur Gitarre.

Diese Seite ist ein Heft, kein Schaufenster. Sie verkauft nichts und verspricht nichts. Sie ist für Menschen gedacht, die wissen möchten, was aus mir geworden ist.

Hans Hermsen, lachend, vor einer cremefarbenen Wand mit bunten Mandala-Bildern

Hans Hermsen.

Das neue BuchHans Hermsen

Neu erschienen

Mein neues Buch ist da.

Im September 2026 ist es im Rediroma-Verlag erschienen. Wer es lesen möchte, bekommt es im Buchhandel unter dieser Nummer.

ISBN
978-3-692-43246-5
Verlag
Rediroma-Verlag
Die Instrumente von Hans Hermsen: eine Westerngitarre auf dem Ständer, davor Mandoline und Ukulele, dahinter ein Tisch mit Percussionsinstrumenten
Gitarre, Mandoline, Ukulele. Eigenes Foto von Hans Hermsen.
VorspannHans Hermsen

Das Gemeinsame ist das Begleiten.

37 Jahre lang stand ich am Oberstufen-Kolleg vor Gruppen. Heute sitze ich neben einem Kind, das den Schultag allein nicht schafft. Ich singe im Chor, arbeite in Vereinen mit und mache Musik.

Die Musik ist eine Form davon, aber nicht das Dach über allem. Ich bin Liedermacher: Ich singe selbst, zur Gitarre. Nicht aus dem Publikum heraus und nicht stellvertretend durch andere.

Diese Seite ist eine Rückschau. Sie erzählt von 37 Jahren am Kolleg – und von allem, was danach kam.

Hans Hermsen, lachend, vor einer hellen Wand
Hans Hermsen.

37

Jahre Oberstufen-Kolleg, 1974 bis 2011

5

Kinder — Till, Malte, Henrike, Jonathan, Elias

4

Vereine, in denen ich mitarbeite

6

Bücher, in denen Interviews mit mir stehen

Wer freiwillig kommt, kommt nicht, weil er muss. Das ändert alles daran, wie man unterrichtet.

Hans Hermsen
Kapitel 01 — Oberstufen-KollegHans Hermsen
Das Kolleg von innen: eine offene Ebene voller Pflanzen, Geländer statt Wände, Arbeitsplätze im Tageslicht
Eine offene Lernlandschaft — keine Klassenzimmer, keine Reihen.Eigenes Foto von Hans Hermsen.

01

37 Jahre, 1974 bis 2011

Das Oberstufen-Kolleg war eine Versuchsschule an der Universität — ein Versuch, jungen Menschen ein Abitur Plus zu ermöglichen. Sie machten nicht nur Abitur, sondern mit dem Abschluss erreichten sie manchmal sogar das Vordiplom oder die Zwischenprüfung in ihrem jeweiligen Fach, nicht in jedem, aber in vielen.

Gearbeitet wurde nicht in Klassenzimmern, sondern in einer offenen Lernlandschaft: ein grosser Raum, Trennwände statt Türen, Arbeitstische statt Bankreihen. Wer dort unterrichtete, konnte sich nirgends verstecken.

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Kapitel 02 — SchulbegleitungHans Hermsen
Ein Tisch voller Percussionsinstrumente: Melodica, Handtrommel, Klanghölzer, Rasseln, Schellenkranz und Tamburin
Wenn wir Musik machen, wird es nicht still.Eigenes Foto von Hans Hermsen.

02

Heute sitze ich daneben

37 Jahre stand ich vor der Gruppe. Als Schulbegleiter unterstütze ich ein Kind, das den Schulalltag allein nicht schafft. Nicht als Lehrer, nicht als Aufsicht, sondern als jemand, der da ist, wenn es nötig wird.

Und wenn wir Musik machen, dann machen wir Musik, vor allem gerne in den Grundschulklassen zu verschiedenen Gelegenheiten wie „eine Nacht in der Schule“, Advent und Weihnachten.

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Kapitel 03 — VereineHans Hermsen

Vier Vereine, in denen ich mitarbeite.

01Chor Harmonie DiefenbachSingen im Nachbarort · harmonie-diefenbach.de
02ArtabanaSolidargemeinschaft für Gesundheit · artabana.de
03CBS-NetzwerkCoaching Beratung Supervision · cbs-netz.de
04Geschichts- und Heimatverein MaulbronnOrtsgeschichte und Museum · ghv-maulbronn.de
Die MitteHans Hermsen

In seinen eigenen Worten

Menschen begleiten.

Aufgeschrieben von Hans Hermsen, September 2026. Es ist der einzige Text dieser Seite, der Wort für Wort von ihm stammt.

Die Essenz meines Lebens ist Menschen dabei zu begleiten, sich von alten Prägungen zu lösen, ihrer inneren Stimme zu vertrauen und ihr eigenstes Leben zu gestalten. Nicht Leistung, äussere Erwartungen oder ein fernes Ziel stehen im Mittelpunkt, sondern Präsenz, Selbstverantwortung, innere Freiheit und Verbundenheit. Ich begleite Menschen auf dem Weg zurück zu sich selbst.

Oft ist unser eigener Weg von Erwartungen, alten Erfahrungen, Gewohnheiten und inneren Mustern überdeckt. Krisen können schmerzhaft sein und zugleich eine Einladung, innezuhalten, hinzusehen und neu zu wählen. Meine Arbeit schafft Raum für Selbsterkenntnis, ehrliche Selbstreflexion und Veränderung von innen heraus. Es geht nicht darum, jemand anderes oder ‚besser‘ zu werden. Es geht darum, die eigene Wahrheit wiederzufinden, verborgene Potenziale zu entfalten und dem eigenen inneren Auftrag zu folgen.

Der Weg ist dabei nicht bloss Mittel zum Ziel. Er ist das Leben selbst: im Hier und Jetzt, mit allem, was da ist. Wenn wir aufhören, gegen uns und die Realität zu kämpfen, können Vertrauen, Freiheit und eine neue schöpferische Kraft entstehen. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg. Und doch sind wir miteinander verbunden.

Kapitel 04 — LiederHans Hermsen

04

Lieder

Mey, Süverkrüp, Degenhardt, Wader, Zupfgeigenhansel. Es sind Lieder mit Texten, die etwas wollen, und deshalb singe ich sie.

Wo das heute stattfindet: bei der Märchenveranstaltung auf dem Maulbronner Weihnachtsmarkt. Sie ist im Standesamt untergebracht, weil das in der kalten Jahreszeit der einzige warme Raum ist — gemütlich genug, dass man sich zurückziehen und Lieder und Märchen hören kann. Ein Stuhl, eine Gitarre, keine Bühne, kein Programm, kein Mikrofon.

Hans Hermsen in einem langen hellen Mantel mit Mond- und Sternmotiven, eine Messingglocke in der Hand, auf einem Markt
Mit der Glocke unterwegs: Werbung für die Märchenveranstaltung in Maulbronn.Eigenes Foto von Hans Hermsen.

Und die Märchen?

Ich bin kein Märchenerzähler. Erzählt wird von den Märchenerzählerinnen und Märchenerzählern — ich mache für sie die Werbung und lese dabei höchstens einmal etwas ab oder singe ein paar alte Lieder. Das ist ihre Arbeit, nicht meine.

Vier Menschen nebeneinander im Standesamt Maulbronn: Hans Hermsen im hellblauen Hemd, Heidemarie im roten Kleid, Norbert im roten Hemd mit Hut, Aika in blauer Jacke
Die Märchengruppe im Standesamt Maulbronn: Hans, Heidemarie, Norbert und Aika — von links nach rechts.Seit sechs Jahren in dieser Besetzung. Eine eigene Homepage hat die Gruppe nicht.
Wie es mir gehtHans Hermsen

Heute

Was eine Woche bei mir füllt.

Die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird, lautet: Und, was machst du jetzt so? Das hier ist die ehrliche Antwort — vier Dinge, kein Kalender, kein Programm.

01

Lieder singen

Mey, Süverkrüp, Degenhardt, Wader, Zupfgeigenhansel. Ich singe sie selbst, zur Gitarre, und ich singe sie, weil die Texte etwas wollen.

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02

Auf dem Maulbronner Weihnachtsmarkt singen

Auf dem Maulbronner Weihnachtsmarkt gibt es die Märchenveranstaltung. Sie ist im Standesamt untergebracht, weil das in der kalten Jahreszeit der einzige warme Raum ist — gemütlich genug, dass man sich zurückzieht und Lieder und Märchen hört. Erzählt wird von den Märchenerzählerinnen und Märchenerzählern; ich singe ein paar alte Lieder dazu.

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03

Mit einem Kind durch den Schultag gehen

Vier, fünf Vormittage in der Woche begleite ich ein Kind, das den Schulalltag allein nicht schafft. Und wenn wir Musik machen, wird es nicht still: Dann machen wir Musik, alle zusammen und laut genug.

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04

Im Chor Tenor singen

Probe im Nachbarort, Tenorstimme. Das ist keine Zuhörerrolle. Wer Tenor singt, singt die Linie, die heraussteht — und merkt sofort, wenn er sie nicht hält.

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Diese Seite wirbt für nichts: Was hier steht, ist eine Rückschau, kein Angebot — kein Programm, keine Preisliste, keine Verfügbarkeiten.

Aus dem ArchivHans Hermsen

Neu dazugekommen

Was sonst noch in den Kartons lag.

Eine Kindertheatergruppe, ein paar Musicals, ein Museum, ein Vortrag über Georg Herwegh — und die Liste dessen, was ich geschrieben habe.

Plakat der Kindertheatergruppe Theata Salamanda für „Der Räuber Hotzenplotz“

Theater und Musical

1993 habe ich die Kindertheatergruppe Theata Salamanda gegründet. Später kamen die Musicals dazu und das Klavier bei Musical 4 Friends.

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Einladung des Geschichts- und Heimatvereins Maulbronn zum Vortrag über Georg Herwegh

Museum und ein Vortrag

Das Museum auf dem Schafhof, in dem wir gewohnt haben — und ein Abend über die Wege des Georg Herwegh, in Liedern, Texten und Analysen.

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CD-Hülle „Ich hab auf’s OS gesetzt“ von Hans & Felix

Die CD vom Kolleg

„Ich hab auf’s OS gesetzt“ — elf Lieder aus dem Oberstufen-Kolleg, die Texte von Felix Winter.

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Und die vollständige Liste meiner Veröffentlichungen und Vorträge steht im Anhang: Veröffentlichungen und Vorträge.

Kapitel 05 — Über michHans Hermsen
Hans Hermsen im Freien, Herbstlaub im Hintergrund
Hans Hermsen.

Achtzig Jahre, fünf Kinder, zwei Gegenden.

Der grössere Teil meines Berufslebens lag in Ostwestfalen, mein Zuhause ist seit Jahren Knittlingen im Kraichgau. Fünf Kinder — Till, Malte, Henrike, Jonathan und Elias. Mehr steht dort nicht über sie, und das ist ausdrücklich so gewollt.

Wenn du wissen willst, was in 37 Jahren Schule wirklich passiert ist: Dr. Wolfram Wagner hat mich für seine Bücher interviewt, erschienen bei tredition, Hamburg 2019 bis 2026.

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Kapitel 06 — KontaktHans Hermsen

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Wir kennen uns von früher?

Aus einem Kurs, einem Jahrgang oder von einem Schulfest? Dann freue ich mich über eine Nachricht. Ich gehe selbst ans Telefon und lese selbst, was ankommt.

Am schnellsten geht es so

0151 10050524hhermsen@aol.com

Feste Zeiten gibt es nicht. Am einfachsten ist es, kurz zu schreiben oder einfach anzurufen.

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