01
Lieder singen
Mey, Süverkrüp, Degenhardt, Wader, Zupfgeigenhansel. Ich singe sie selbst, zur Gitarre, und ich singe sie, weil die Texte etwas wollen.
Mehr dazu →Eine Rückschau
Achtzig Jahre alt. Was meine Jahre verbindet, ist das Begleiten von Menschen: 37 Jahre am Oberstufen-Kolleg, von 1974 bis 2011. Heute begleite ich ein Kind durch den Schulalltag, singe Tenor im Chor und arbeite in vier Vereinen mit.
Auch die Musik gehört dazu. Ich singe Lieder von Reinhard Mey, Dieter Süverkrüp, Franz Josef Degenhardt, Hannes Wader, Zupfgeigenhansel u. v. mehr (auch Beary Tunes) – selbst, zur Gitarre.
Diese Seite ist ein Heft, kein Schaufenster. Sie verkauft nichts und verspricht nichts. Sie ist für Menschen gedacht, die wissen möchten, was aus mir geworden ist.

Hans Hermsen.
Neu erschienen
Im September 2026 ist es im Rediroma-Verlag erschienen. Wer es lesen möchte, bekommt es im Buchhandel unter dieser Nummer.
Sechs Kapitel
Die sechs Kapitel stehen nebeneinander. Sie ergeben keinen Lebensplan und keine Geschichte mit Pointe. Was sie verbindet, ist eine Aufgabe: Menschen begleiten.

37 Jahre lang stand ich am Oberstufen-Kolleg vor Gruppen. Heute sitze ich neben einem Kind, das den Schultag allein nicht schafft. Ich singe im Chor, arbeite in Vereinen mit und mache Musik.
Die Musik ist eine Form davon, aber nicht das Dach über allem. Ich bin Liedermacher: Ich singe selbst, zur Gitarre. Nicht aus dem Publikum heraus und nicht stellvertretend durch andere.
Diese Seite ist eine Rückschau. Sie erzählt von 37 Jahren am Kolleg – und von allem, was danach kam.

37
Jahre Oberstufen-Kolleg, 1974 bis 2011
5
Kinder — Till, Malte, Henrike, Jonathan, Elias
4
Vereine, in denen ich mitarbeite
6
Bücher, in denen Interviews mit mir stehen
Wer freiwillig kommt, kommt nicht, weil er muss. Das ändert alles daran, wie man unterrichtet.

01
Das Oberstufen-Kolleg war eine Versuchsschule an der Universität — ein Versuch, jungen Menschen ein Abitur Plus zu ermöglichen. Sie machten nicht nur Abitur, sondern mit dem Abschluss erreichten sie manchmal sogar das Vordiplom oder die Zwischenprüfung in ihrem jeweiligen Fach, nicht in jedem, aber in vielen.
Gearbeitet wurde nicht in Klassenzimmern, sondern in einer offenen Lernlandschaft: ein grosser Raum, Trennwände statt Türen, Arbeitstische statt Bankreihen. Wer dort unterrichtete, konnte sich nirgends verstecken.

02
37 Jahre stand ich vor der Gruppe. Als Schulbegleiter unterstütze ich ein Kind, das den Schulalltag allein nicht schafft. Nicht als Lehrer, nicht als Aufsicht, sondern als jemand, der da ist, wenn es nötig wird.
Und wenn wir Musik machen, dann machen wir Musik, vor allem gerne in den Grundschulklassen zu verschiedenen Gelegenheiten wie „eine Nacht in der Schule“, Advent und Weihnachten.
In seinen eigenen Worten
Aufgeschrieben von Hans Hermsen, September 2026. Es ist der einzige Text dieser Seite, der Wort für Wort von ihm stammt.
Die Essenz meines Lebens ist Menschen dabei zu begleiten, sich von alten Prägungen zu lösen, ihrer inneren Stimme zu vertrauen und ihr eigenstes Leben zu gestalten. Nicht Leistung, äussere Erwartungen oder ein fernes Ziel stehen im Mittelpunkt, sondern Präsenz, Selbstverantwortung, innere Freiheit und Verbundenheit. Ich begleite Menschen auf dem Weg zurück zu sich selbst.
Oft ist unser eigener Weg von Erwartungen, alten Erfahrungen, Gewohnheiten und inneren Mustern überdeckt. Krisen können schmerzhaft sein und zugleich eine Einladung, innezuhalten, hinzusehen und neu zu wählen. Meine Arbeit schafft Raum für Selbsterkenntnis, ehrliche Selbstreflexion und Veränderung von innen heraus. Es geht nicht darum, jemand anderes oder ‚besser‘ zu werden. Es geht darum, die eigene Wahrheit wiederzufinden, verborgene Potenziale zu entfalten und dem eigenen inneren Auftrag zu folgen.
Der Weg ist dabei nicht bloss Mittel zum Ziel. Er ist das Leben selbst: im Hier und Jetzt, mit allem, was da ist. Wenn wir aufhören, gegen uns und die Realität zu kämpfen, können Vertrauen, Freiheit und eine neue schöpferische Kraft entstehen. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg. Und doch sind wir miteinander verbunden.
04
Mey, Süverkrüp, Degenhardt, Wader, Zupfgeigenhansel. Es sind Lieder mit Texten, die etwas wollen, und deshalb singe ich sie.
Wo das heute stattfindet: bei der Märchenveranstaltung auf dem Maulbronner Weihnachtsmarkt. Sie ist im Standesamt untergebracht, weil das in der kalten Jahreszeit der einzige warme Raum ist — gemütlich genug, dass man sich zurückziehen und Lieder und Märchen hören kann. Ein Stuhl, eine Gitarre, keine Bühne, kein Programm, kein Mikrofon.

Und die Märchen?
Ich bin kein Märchenerzähler. Erzählt wird von den Märchenerzählerinnen und Märchenerzählern — ich mache für sie die Werbung und lese dabei höchstens einmal etwas ab oder singe ein paar alte Lieder. Das ist ihre Arbeit, nicht meine.

Heute
Die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird, lautet: Und, was machst du jetzt so? Das hier ist die ehrliche Antwort — vier Dinge, kein Kalender, kein Programm.
01
Mey, Süverkrüp, Degenhardt, Wader, Zupfgeigenhansel. Ich singe sie selbst, zur Gitarre, und ich singe sie, weil die Texte etwas wollen.
Mehr dazu →02
Auf dem Maulbronner Weihnachtsmarkt gibt es die Märchenveranstaltung. Sie ist im Standesamt untergebracht, weil das in der kalten Jahreszeit der einzige warme Raum ist — gemütlich genug, dass man sich zurückzieht und Lieder und Märchen hört. Erzählt wird von den Märchenerzählerinnen und Märchenerzählern; ich singe ein paar alte Lieder dazu.
Mehr dazu →03
Vier, fünf Vormittage in der Woche begleite ich ein Kind, das den Schulalltag allein nicht schafft. Und wenn wir Musik machen, wird es nicht still: Dann machen wir Musik, alle zusammen und laut genug.
Mehr dazu →04
Probe im Nachbarort, Tenorstimme. Das ist keine Zuhörerrolle. Wer Tenor singt, singt die Linie, die heraussteht — und merkt sofort, wenn er sie nicht hält.
Mehr dazu →Diese Seite wirbt für nichts: Was hier steht, ist eine Rückschau, kein Angebot — kein Programm, keine Preisliste, keine Verfügbarkeiten.
Neu dazugekommen
Eine Kindertheatergruppe, ein paar Musicals, ein Museum, ein Vortrag über Georg Herwegh — und die Liste dessen, was ich geschrieben habe.

1993 habe ich die Kindertheatergruppe Theata Salamanda gegründet. Später kamen die Musicals dazu und das Klavier bei Musical 4 Friends.
Kapitel 04 lesen →
Das Museum auf dem Schafhof, in dem wir gewohnt haben — und ein Abend über die Wege des Georg Herwegh, in Liedern, Texten und Analysen.
Kapitel 03 lesen →
„Ich hab auf’s OS gesetzt“ — elf Lieder aus dem Oberstufen-Kolleg, die Texte von Felix Winter.
Kapitel 01 lesen →Und die vollständige Liste meiner Veröffentlichungen und Vorträge steht im Anhang: Veröffentlichungen und Vorträge.

Der grössere Teil meines Berufslebens lag in Ostwestfalen, mein Zuhause ist seit Jahren Knittlingen im Kraichgau. Fünf Kinder — Till, Malte, Henrike, Jonathan und Elias. Mehr steht dort nicht über sie, und das ist ausdrücklich so gewollt.
Wenn du wissen willst, was in 37 Jahren Schule wirklich passiert ist: Dr. Wolfram Wagner hat mich für seine Bücher interviewt, erschienen bei tredition, Hamburg 2019 bis 2026.
Meldet euch
Aus einem Kurs, einem Jahrgang oder von einem Schulfest? Dann freue ich mich über eine Nachricht. Ich gehe selbst ans Telefon und lese selbst, was ankommt.
Am schnellsten geht es so
0151 10050524hhermsen@aol.comFeste Zeiten gibt es nicht. Am einfachsten ist es, kurz zu schreiben oder einfach anzurufen.
Auf der Kontaktseite steht ein Feld für ein paar Zeilen — Name, ein Rückweg, und woher wir uns kennen.